Vom Hausanschluss bis zur Abrechnung: die Messkette hinter Mieterstrom
Mieterstrom klingt einfach: Der Strom vom eigenen Dach wird im Haus verbraucht statt eingespeist. Damit daraus eine belastbare Abrechnung wird, muss aber nachvollziehbar sein, welcher Strom wo geflossen ist. Genau das leistet die Messkette hinter MINOA.
Erfassen: drei Messpunkte
Am Hausanschlusszähler wird der gesamte Strombezug aus dem Netz sowie die Einspeisung der PV-Anlage gemessen – die Außengrenze des Gebäudes.
Der PV-Zähler erfasst die produzierte Solarenergie. Er bildet die Grundlage dafür, den erzeugten Strom im Gebäude überhaupt verteilen zu können.
Jeder Wohnungszähler misst den Gesamtverbrauch einer Wohneinheit. Erst dieser dritte Messpunkt macht aus einer Gebäudebilanz eine Zuordnung, die pro Mietverhältnis stimmt.
Übertragen: das IoT-Gateway
Die Messwerte aus den Wohnungen, vom PV-Zähler und vom Hausanschlusszähler laufen im IoT-Gateway zusammen und werden von dort gesichert in die Cloud übertragen. Kein Ablesetermin, keine manuelle Übertragung – und damit auch keine Abschreibfehler.
Verarbeiten und sichtbar machen
In der MINOA Cloud werden die Messdaten zentral verarbeitet, gespeichert und für weitere Anwendungen aufbereitet. Im Dashboard sind sie anschließend für beide Seiten einsehbar: Verbrauch, PV-Anteil und Auswertungen.
Für MieterInnen ist damit nachvollziehbar, wie viel Strom aus dem Netz und wie viel aus der PV-Anlage bezogen wurde. VermieterInnen bearbeiten Zählerart und die für die Marktkommunikation relevanten Angaben selbst und ordnen jeden Zähler dem richtigen Mieter zu.
Weitergeben, wenn gewünscht
Die erfassten Zählerdaten können automatisiert an Drittanbieter übermittelt werden, zum Beispiel für die Erstellung einer Abrechnung. Wer seine Verbrauchsdaten strukturiert vorliegen hat, kann darauf auch weitere Anwendungsfälle aufbauen.
Die einzelnen Komponenten lassen sich auf der Produktseite zu Mieterstrom interaktiv durchgehen.